Personalkosten-Rechner: Was kostet ein Mitarbeiter?
Brutto eingeben: Der Rechner zeigt alle Arbeitgeber-Anteile 2026 (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung, Umlagen, Berufsgenossenschaft) plus optionale Nacht- und Wochenend-Zuschläge. Mit Arbeitgeber-Faktor für deine Kalkulation im Schichtbetrieb.
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Deine Angaben
Kassen- und erstattungssatzabhängig, steht im Beitragsbescheid deiner Krankenkasse. Gilt für Betriebe bis 30 Mitarbeiter.
Arbeitgeber-Gesamtkosten
| Brutto-Monatslohn | 3.200,00 € | |
| Krankenversicherung (inkl. ½ Zusatzbeitrag) | 8,75 % | 280,00 € |
| Pflegeversicherung | 1,8 % | 57,60 € |
| Rentenversicherung | 9,3 % | 297,60 € |
| Arbeitslosenversicherung | 1,3 % | 41,60 € |
| Umlage U1 (Entgeltfortzahlung) | 2,1 % | 67,20 € |
| Umlage U2 (Mutterschaft) | 0,45 % | 14,40 € |
| Insolvenzgeldumlage (U3) | 0,15 % | 4,80 € |
| Unfallversicherung (BG, Schätzung) | 1,1 % | 35,20 € |
| Gesamtkosten | 3.998,40 € |
Schätzwerte auf Basis der Sozialversicherungs-Sätze 2026 (Stand: Juni 2026, ohne Gewähr). Tatsächliche Werte hängen von Krankenkasse, Branche und Bundesland ab. Keine Lohnabrechnungs- oder Steuerberatungs-Grundlage.
Orientierungswerte: Sonderregelungen können abweichen
Verständlich erklärt
So setzen sich die Arbeitgeberkosten zusammen
Zum Bruttolohn kommen die Arbeitgeber-Anteile zur Sozialversicherung: Krankenversicherung (7,3 % plus die Hälfte des kassenindividuellen Zusatzbeitrags), Rentenversicherung (9,3 %), Arbeitslosenversicherung (1,3 %) und Pflegeversicherung (1,8 %, in Sachsen abweichend). Gedeckelt wird jeweils an der Beitragsbemessungsgrenze.
Dazu kommen die Umlagen: U1 für die Entgeltfortzahlung (Betriebe bis 30 Mitarbeiter, Satz kassenabhängig), U2 für den Mutterschutz und die Insolvenzgeldumlage U3 sowie der Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft), dessen Höhe stark von der Branchen-Gefahrklasse abhängt: Büroarbeit liegt unter 1 %, Logistik und Bau deutlich darüber.
Im Schichtbetrieb kommen oft SFN-Zuschläge dazu. Die gute Nachricht: Innerhalb der Grenzen des § 3b EStG (25 % Nacht, 50 % Sonntag, 125 % Feiertag) bleiben sie steuerfrei und bis 25 € Grundlohn pro Stunde auch sozialversicherungsfrei: Sie erhöhen also die Kosten, aber nicht die Abgabenlast.
Aus der Planungspraxis
4 Praxis-Tipps zur Personalkosten-Kalkulation
Mit dem Faktor kalkulieren
Hinterlege in deiner Preis- und Schichtkalkulation nie den Bruttolohn, sondern Brutto × Faktor. Sonst fehlen dir pro Vollzeitkraft mehrere hundert Euro im Monat.
U1-Erstattungssatz bewusst wählen
Beim U1-Verfahren kannst du zwischen Erstattungssätzen wählen: höherer Umlagesatz = höhere Erstattung im Krankheitsfall. Für Teams mit hohem Ausfallrisiko lohnt der Vergleich.
SFN-Zuschläge sauber trennen
Steuer- und SV-freie Zuschläge gehören getrennt dokumentiert (Grundlohn, Zuschlagsart, Stunden). Sonst riskierst du Nachzahlungen bei der Betriebsprüfung.
Ausfallzeiten einpreisen
Urlaub, Feiertage und Krankheit kosten bezahlte Zeit ohne Arbeitsleistung: bei 30 Urlaubstagen und Ø-Krankheit gut 15 % der Jahresarbeitszeit. Plane Personalbedarf entsprechend höher.
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FAQ
Häufige Fragen zu Personalkosten
Was kostet ein Mitarbeiter zusätzlich zum Bruttolohn?
Welche Umlagen zahlen Arbeitgeber (U1, U2, U3)?
Sind Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge teurer für den Arbeitgeber?
Was ist der Arbeitgeber-Faktor?
Warum sinkt der prozentuale Aufschlag bei hohen Gehältern?
Welche Kosten fehlen in dieser Rechnung?
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Alle Werte sind Schätzwerte auf Basis der Sozialversicherungs-Größen 2026 und ersetzen keine Lohnabrechnung und keine steuerliche Beratung. Tatsächliche Sätze hängen von Krankenkasse (Zusatzbeitrag, U1/U2), Bundesland (PV Sachsen) und Branche (Berufsgenossenschaft) ab.