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Minijob-Stunden-Rechner 2026

Wie viele Stunden darf dein Minijobber bei seinem Stundenlohn arbeiten, ohne die 603-€-Grenze zu überschreiten? Gib den Lohn ein — der Rechner zeigt sofort Monats- und Wochenstunden plus Ampel-Check für bereits geplante Schichten.

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Minijob-Stunden-Rechner
603-€-Grenze · Werte 2026

Deine Angaben

Gesetzlicher Mindestlohn 2026: 13,90 € pro Stunde.

Trage ein, was schon im Dienstplan steht — wir zeigen dir, wie viel Spielraum bleibt.

Ergebnis

43,4Std./Monat

maximal möglich bei 13,90 € Stundenlohn — entspricht ca. 10,0 Std./Woche

So haben wir gerechnet

Verdienstgrenze 2026: 603,00 € pro Monat (Geringfügigkeitsgrenze, § 8 SGB IV)

603,00 € ÷ 13,90 € = 43,4 Stunden pro Monat

Die Wochen-Näherung teilt durch Ø 4,3 Wochen pro Monat. Einmalzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld) zählen mit zur Jahresgrenze von 7.236,00 €.

Orientierungswert auf Basis der Werte für 2026 — keine Rechts- oder Steuerberatung. Verbindliche Auskünfte gibt die Minijob-Zentrale.

Verständlich erklärt

So funktioniert die Berechnung

Die Rechnung selbst ist einfach: 603 € geteilt durch den Stundenlohn ergibt die maximal möglichen Stunden pro Monat. Beim Mindestlohn 2026 (13,90 €) sind das rund 43 Stunden monatlich, also etwa 10 Stunden pro Woche.

Interessanter ist, woher die Grenze kommt: Seit Oktober 2022 ist die Geringfügigkeitsgrenze dynamisch (§ 8 Abs. 1a SGB IV). Sie entspricht dem Verdienst aus 10 Wochenstunden zum Mindestlohn — formal: Mindestlohn × 130 ÷ 3, aufgerundet auf volle Euro. Für 2026: 13,90 € × 130 ÷ 3 ≈ 603 €. Die Stundenzahl von ~43 h/Monat bleibt deshalb bei Mindestlohn-Jobs über die Jahre stabil — wer mehr zahlt, hat entsprechend weniger Stunden zur Verfügung.

Oberhalb der Grenze beginnt der Übergangsbereich (Midijob) von 603,01 € bis 2.000 €: Der Job wird sozialversicherungspflichtig, mit reduzierten Arbeitnehmer-Beiträgen. Für dich als Arbeitgeber ändern sich Meldungen und Beiträge — ein Wechsel sollte bewusst passieren, nicht aus Versehen durch zwei Zusatzschichten.

Alle Details, Rechenbeispiele und Änderungen für 2026 im ausführlichen Minijob-Ratgeber 2026.

Aus der Planungspraxis

4 Praxis-Tipps für die Planung mit Minijobbern

Puffer einplanen

Plane Minijobber nicht auf exakt 603 €, sondern lass 5–10 % Luft. Eine spontane Zusatzschicht oder eine Lohnerhöhung reißt sonst sofort die Grenze.

Jahresgrenze im Blick behalten

Entscheidend ist das Zeitjahr: 7.236 € inklusive vorhersehbarer Einmalzahlungen. Weihnachts- und Urlaubsgeld gehören in die Monatsplanung eingerechnet.

Arbeitszeiten dokumentieren

Für Minijobber gilt die Aufzeichnungspflicht nach § 17 MiLoG: Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit, spätestens 7 Tage nach der Schicht.

Lohnerhöhungen sofort nachrechnen

Steigt der Stundenlohn (z. B. Mindestlohn-Anpassung), sinkt die mögliche Stundenzahl. Rechne nach jeder Lohnänderung neu — sonst kippt der Status unbemerkt.

Im Produkt automatisch

Shiftdesk warnt, bevor die Grenze reißt

Hinterlege den Vertragstyp Minijob einmal — danach zeigt Shiftdesk bei jeder geplanten Schicht die Auslastung der Verdienstgrenze an und warnt in vier Stufen, lange bevor es kritisch wird.

Dienstplan-Vorlage gratis dazu

Hol dir die kostenlose Dienstplan-Vorlage für Excel und PDF — mit automatischer Stundenberechnung, Soll-Ist-Vergleich und ArbZG-Checkliste.

Double-Opt-in · Nach DSGVO-Grundsätzen · Jederzeit abmeldbar

Lieber gar nicht mehr selbst rechnen?

Shiftdesk kennt die Verdienstgrenze jedes Minijobbers und rechnet sie bei jeder Schichtplanung live mit — inklusive Warnung vor der Überschreitung und sauberer Stunden-Dokumentation nach § 17 MiLoG.

Keine Kreditkarte nötig · Kein Risiko

FAQ

Häufige Fragen zum Minijob-Stunden-Rechner

Wie viele Stunden darf ein Minijobber 2026 arbeiten?
Beim gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 € sind es maximal rund 43 Stunden pro Monat (603 € ÷ 13,90 €). Bei höherem Stundenlohn sinkt die mögliche Stundenzahl entsprechend — genau das rechnet der Rechner oben für deinen Lohn aus.
Warum liegt die Minijob-Grenze 2026 bei 603 €?
Die Geringfügigkeitsgrenze ist seit Oktober 2022 dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt (§ 8 Abs. 1a SGB IV): Mindestlohn × 130 ÷ 3, aufgerundet auf volle Euro. Für 2026: 13,90 € × 130 ÷ 3 ≈ 603 €. Steigt der Mindestlohn, steigt die Grenze automatisch mit.
Was passiert, wenn die 603-€-Grenze überschritten wird?
Ein gelegentliches, nicht vorhersehbares Überschreiten (z. B. Krankheitsvertretung) ist in bis zu zwei Kalendermonaten pro Zeitjahr in der Regel unschädlich — bis maximal zum Doppelten der Grenze. Wird die Grenze dagegen regelmäßig überschritten, liegt kein Minijob mehr vor: Ab 603,01 € beginnt der Übergangsbereich (Midijob, bis 2.000 €) mit Sozialversicherungspflicht. Verbindlich beurteilt das die Minijob-Zentrale.
Zählen Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld zur Verdienstgrenze?
Ja. Vorhersehbare Einmalzahlungen werden auf das Jahr umgelegt und zählen zum regelmäßigen Verdienst. Entscheidend ist die Jahresgrenze von 7.236 € (12 × 603 €). Wer monatlich exakt an der Grenze plant, überschreitet sie mit Weihnachtsgeld automatisch.
Gilt im Minijob der gesetzliche Mindestlohn?
Ja, ohne Ausnahme. 2026 liegt er bei 13,90 € pro Stunde. Außerdem gelten Urlaubsanspruch, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und die Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten (§ 17 MiLoG) auch für Minijobber.
Wie behalte ich die Grenze bei mehreren Minijobbern im Blick?
Bei schwankenden Schichten ist das manuell fehleranfällig — eine Dienstplanungs-Software mit hinterlegtem Vertragstyp warnt automatisch, bevor geplante Schichten die Verdienstgrenze reißen. Shiftdesk zeigt die Auslastung pro Minijobber direkt bei der Planung an.

Alle Werte sind Orientierungswerte auf Basis der für 2026 angekündigten gesetzlichen Größen (Mindestlohn 13,90 €, Geringfügigkeitsgrenze 603 €). Sie ersetzen keine rechtliche, steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Beratung im Einzelfall. Verbindliche Auskünfte erteilt die Minijob-Zentrale.